Empfehlungen

Belletristik

Neuerscheinung

Die Ermordung des Commendatore II

Eine Metapher wandelt sich

Haruki Murakami

€ 26,80 · Dumont

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Lesen Sie in 'Die Ermordung des Commendatore Band 2: Eine Metapher wandelt sich' wie die Geschichte des jungen Malers weitergeht.

Menshiki gibt ein zweites Bild in Auftrag: Der junge Maler soll die 13-jährige Marie porträtieren. Das Mädchen, so glaubt Menshiki, könnte seine Tochter sein. Während der Sitzungen entwickelt sich allmählich ein vertrautes Verhältnis zwischen dem Ich-Erzähler und seinem Modell. Marie ist eine aufmerksame Beobachterin, und so hat sie vieles, was sich rund um das Haus des Malers abspielt, bemerkt. Eines Tages ist Marie verschwunden. Der Ich-Erzähler ist überzeugt davon, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen ihrem Verschwinden und dem Gemälde 'Die Ermordung des Commendatore'. Darüber könnte ihm allerdings nur der alte, demente Maler des Bildes Aufschluss geben. Wozu ist ein Mensch fähig, von dem er nichts ahnt und das er weit von sich weisen würde? Diese Frage stellt sich der junge Maler, als er erfährt, was er tun muss, um Marie zu finden. Wäre er bereit, einen Menschen zu töten?

Wer den fantastischen Haruki Murakami mag, mit seinem Händchen für alle surrealen und magischen Momente, mit seiner Verwandtschaft zu David Lynch, Franz Kafka oder E.T.A. Hoffmann, hat an diesem neuen Roman wieder richtig Freude, er ist in Bestform.

Katrin Schumacher, MDR KULTUR-Literaturredakteurin

Neuerscheinung

So enden wir

Daniel Galera

€ 22,70 · Suhrkamp

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Was gibt dem Leben Halt, wenn das Wünschen nicht mehr hilft?

Daniel Galera hat einen virtuos agilen, unerschrockenen Generationen- und Gegenwartsroman geschrieben.

Sie waren unsterblich – damals, Ende der Neunziger, wütend und voller Aufbruch, drei Jungs und eine Frau, Protagonisten der neuen Gegenkultur aus späten Punks, krassen Künstlern und digitalen Bohemiens. Allen voran Duke, riesiges Schriftstellertalent, genialisch, unnahbar. Jetzt ist Duke tot, zufälliges Opfer eines Raubüberfalls, es ist das Jahr 2014 und Porto Alegre wie paralysiert von der sengenden Hitze und dem Streik.

Am Grab ihres alten Mitstreiters kommen Aurora, Antero und Emiliano zusammen, nach einer gefühlten Ewigkeit wie Fremde. Unweigerlicher Blick zurück: Wie war das früher, und was ist aus ihnen geworden, aus den Idealen, Lebensplänen, Hoffnungen? Und: Wer war dieser Duke wirklich? War er ihr Freund? Oder hat er sie nicht doch bloß für seine Zwecke benutzt? Die immer skurrilere Suche nach einer Antwort führt die drei zu einer Hinterlassenschaft, die so berührend wie erschütternd ist.

Dieser plötzliche Drang, die Zerstörung der Welt voranzutreiben, hatte mit dem Gestank von Menschenscheiße auf den Gehwegen zu tun, mit den Dämpfen, die von den Müllcontainern aufstiegen, dem Streik der Busfahrer und der allgemeinen Verzweiflung über die Hitzewelle, die Porto Alegre gegen Ende jenes Januars überrollte, aber wenn es ein Vorher und Nachher gab, einen Bruch zwischen dem Leben, das ich bisher geführt hatte, und dem, das mich anscheinend erwartete, dann war es die Nachricht, dass Andrei am Abend zuvor bei einem bewaffneten Raubüberfall ums Leben gekommen war, in der Nähe des Universitätskrankenhauses, nur wenige Straßen von meinem jetzigen Standort entfernt. Als ich auf Twitter davon erfuhr, blieb ich derart abrupt stehen,
dass mein verschwitzter rechter Fuß in der Sandale verrutschte und der Knöchel umknickte, sodass ich auf den heißen Bürgersteig knallte und dabei idiotischerweise den linken Arm hochhielt, um mein Handy zu schützen.
Ein paar Meter weiter wühlte eine Obdachlose in einem Müllcontainer, über den Rand gebeugt wie ein Strauß mit dem Kopf im Sand, während ihre schwarzen
Beine und nackten Füße aus einem rosa Faltenkleid ragten. Als sie mein Stöhnen hörte, schlüpfte sie aus der Öffnung heraus, schloss den Deckel und kam auf mich zu. Ich hatte mich inzwischen hingekniet und fummelte an meiner Sandale herum. Sie fragte, ob alles in Ordnung sei, und bot mir ihre Hilfe an, und erst da merkte ich, dass sie ein Transvestit war und feine Löckchen auf den muskulösen Armen und Beinen hatte. Ich antwortete, es ginge mir gut, danke, ich müsste mich nur kurz ausruhen. Interessiert sah sie zu, wie ich mich auf die Eingangsstufe vor dem nächstgelegenen Haus setzte. Sie machte ein bisschen den Eindruck, als würde sie mich gern abstützen, hielt sich aber höflich zurück. Eine dicke ölige Schicht bedeckte ihr hübsches Gesicht wie eine Glasur, und das Lächeln mit den geraden weißen Zähnen passte viel weniger zu ihr als das Kleid, das ganz natürlich an ihr wirkte. Ich versicherte ihr noch mal, dass es mir gutginge, dann verschwand sie mit leicht verschränkten Beinen wie ein Mädchen im Bikini, das vor den Freunden ihres Freundes in den Pool steigt.
Ich bewegte meinen Knöchel hin und her, um sicherzugehen, dass keine Sehne gerissen war. Ich hatte Angst, auf mein Handy zu sehen, weil sich dann nämlich bestätigen würde, dass vor wenigen Stunden ganz in der Nähe Andrei von einem Straßenräuber erschossen worden war, mit sechsunddreißig Jahren, wie ich kurz ausrechnete, drei Jahre älter als ich.

»Ein radikal zeitgenössiches Buch, meisterhaft erzählt.«

Folha de S. Paulo

»Es ist unmöglich, sich nicht mit diesem Buch zu identifizieren.«

O Globo

»Galera zieht seine Leser in die Tiefen der menschlichen Seele – ein Jonathan Franzen Brasiliens.«

Le Monde

Neuerscheinung

Die Geschichte des verlorenen Kindes

ERSCHEINUNGSTERMIN: 05.02.2018

Elena Ferrante

€ 25,70 · Suhrkamp

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Das große Finale

Band 4 der Neapolitanischen Saga (Reife und Alter):
Elena ist schließlich doch nach Neapel zurückgekehrt, aus Liebe. Die beste Entscheidung ihres ganzen Lebens, glaubt sie, doch als sich ihr nach und nach die ganze Wahrheit über den geliebten Mann offenbart, fällt sie ins Bodenlose. Lila, die ihren Schicksalsort nie verlassen hat, ist eine erfolgreiche Unternehmerin geworden, aber dieser Erfolg kommt sie teuer zu stehen. Denn sie gerät zusehends in die grausame, chauvinistische Welt des verbrecherischen Neapels, eine Welt, die sie Zeit ihres Lebens verabscheut und bekämpft hat.

Von den Tagen in Montpellier weiß ich noch alles, nur nicht, wie die Stadt aussah, es ist, als wäre ich nie dort gewesen. Außerhalb des Hotels, außerhalb des gewaltigen Audimax, in dem die wissenschaftliche Tagung stattfand, an der Nino teilnahm, sehe ich heute nur noch einen windigen Herbst und einen hellblauen, auf weißen Wolken liegenden Himmel. Trotzdem ist mir der Name Montpellier aus vielen Gründen wie ein Signal der Flucht im Gedächtnis geblieben. Ich war schon einmal im Ausland gewesen, mit Franco in Paris, und meine eigene Kühnheit hatte mich elektrisiert. Doch damals war es mir so vorgekommen, als wären der Rione und Neapel für immer meine Welt und würden es auch immer bleiben, während alles andere wie ein kurzer Ausflug war, eine Ausnahmesituation, in der ich mich fühlen konnte, wie ich in Wahrheit nie sein würde. Dagegen war mir in Montpellier, obwohl es bei weitem nicht so aufregend wie Paris war, als wären alle meine Dämme gebrochen und als würde ich über die Ufer treten. Schon allein die Tatsache, dass ich mich in dieser Stadt befand, war in meinen Augen der Beweis dafür, dass der Rione, Neapel, Pisa, Florenz, Mailand, ja ganz Italien nur winzige Splitter der Welt waren und dass ich gut daran tat, mich nicht mehr mit diesen Splittern zu begnügen. In Montpellier wurde mir die Begrenztheit meines Blicks und auch der Sprache bewusst, in der ich mich ausdrückte und in der ich geschrieben hatte. In Montpellier wurde mir klar, wie einengend es sein konnte, mit zweiunddreißig Jahren Hausfrau und Mutter zu sein. In diesen Tagen voller Liebe fühlte ich mich erstmals frei von den Fesseln, die im Laufe der Jahre entstanden waren, von den Fesseln, die aus meiner Herkunft erwuchsen,von denen, die sich aus meinen Studienerfolgen ergaben, und von denen, die sich aus meinen Lebensentscheidungen ableiteten, vor allem aus meiner Heirat. In Montpellier konnte ich auch besser nachvollziehen, warum ich mich so gefreut hatte, als ich erfahren hatte, dass mein erstes Buch in andere Sprachen übersetzt worden war, und warum ich so niedergeschlagen gewesen war, nachdem ich außerhalb von Italien nur wenige Leser gefunden hatte. Es war wunderbar, Grenzen zu überschreiten, sich in anderen Kulturen treiben zu lassen, die Vorläufigkeit dessen zu entdecken,was ich für endgültig gehalten hatte. Wenn ich den Umstand, dass Lila nie aus Neapel herausgekommen war – sogar San Giovanni a Teduccio hatte ihr schon Angst gemacht –, früher für eine fragwürdige Entscheidung gehalten hatte, die sie allerdings für gewöhnlich in ein vorteilhaftes Licht zu setzen verstand, so schien er mir jetzt nur ein Zeichen geistiger Enge zu sein. Ich reagierte, wie man auf jemanden, der einen beleidigt, reagiert, indem man dieselben Worte verwendet, die einen beleidigt haben. »Du hast dich in mir getäuscht? Nein, meine Liebe, ich bin es, ich, die sich in dir getäuscht hat: Du wirst dein Leben lang den vorbeifahrenden Lastwagen auf dem Stradone nachschauen.«

»Wir werden die beiden Freundinnen nicht mehr vergessen. Mille grazie.«

Die Zeit

»Ein grandioses Zeitpanorama!«

Neue Züricher Zeitung

»Der einzige Makel dieses vierten Bandes ist es, dass er Ferrantes Neapolitanische Saga zu einem Ende bringt.«

Le Figaro

Neuerscheinung

Tyll

Daniel Kehlmann

€ 23,60 · Rowohlt

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Tyll Ulenspiegel - Vagant und Schausteller, Entertainer und Provokateur

- wird zu Beginn des 17. Jahrhunderts in einem Dorf geboren, in dem sein Vater, ein Müller, als Magier und Welterforscher schon bald mit der Kirche in Konflikt gerät. Tyll muss fliehen, die Bäckerstochter Nele begleitet ihn. Auf seinen Wegen durch das vom Dreißigjährigen Krieg verheerte Land begegnen sie vielen kleinen Leuten und einigen der sogenannten Großen: dem jungen Gelehrten und Schriftsteller Martin von Wolkenstein, der für sein Leben gern den Krieg kennenlernen möchte, dem melancholischen Henker Tilman und Pirmin, dem Jongleur, dem sprechenden Esel Origines, dem exilierten Königspaar Elizabeth und Friedrich von Böhmen, deren Ungeschick den Krieg einst ausgelöst hat, dem Arzt Paul Fleming, der den absonderlichen Plan verfolgt, Gedichte auf Deutsch zu schreiben, und nicht zuletzt dem fanatischen Jesuiten Tesimond und dem Weltweisen Athanasius Kircher, dessen größtes Geheimnis darin besteht, dass er seine aufsehenerregenden Versuchsergebnisse erschwindelt und erfunden hat. Ihre Schicksale verbinden sich zu einem Zeitgewebe, zum Epos vom Dreißigjährigen Krieg. Und um wen sollte es sich entfalten, wenn nicht um Tyll, jenen rätselhaften Gaukler, der eines Tages beschlossen hat, niemals zu sterben.

Wahrscheinlich ist es kein Zufall, dass ein Roman über ein zerstörtes Europa gerade jetzt erscheint, tagespolitische Anknüpfungspunkte gibt es genug. Zugleich aber besteht Tyll auf höchster Artifizialität: Wirklichkeit ist literarisch nicht zu haben – und wäre ohnehin ein bescheidenes Ziel, gemessen an den Möglichkeiten. Kehlmanns meisterhafter Roman ist dafür gleich der Beweis.

(Bernhard Oberreither, 13.10.2017)

Schon war der Wagen vorbeigerollt, schon war sein Blick anderswohin geglitten, zu anderen am Straßenrand. «Tyll ist gekommen!», rief es wieder an der Straße und: «Tyll ist hier!» aus den Fenstern und: «Der Tyll ist da!» vom Kirchplatz, auf den nun sein Wagen rollte. Er ließ die Peitsche knallen und stand auf. Blitzschnell wurde der Wagen zur Bühne. Die zwei Frauen falteten das Zelt, die junge band ihre Haare zu einem Knoten, setzte ein Krönchen auf, warf sich ein Stück Purpurstoff um, die alte stellte sich vor den Wagen, erhob die Stimme und begann einen Leiergesang. Ihr Dialekt klang nach dem Süden, nach den großen Städten Bayerns, und war nicht leicht zu verstehen, aber wir bekamen doch mit, dass es um eine Frau und einen Mann ging, die einander liebten und nicht zueinanderkonnten, weil ein Gewässer sie trennte. Tyll Ulenspiegel nahm ein blaues Tuch, kniete sich hin, schleuderte es, eine Seite festhaltend, von sich, sodass
es sich knatternd entrollte; er zog es zurück und schleuderte es wieder weg, zog es zurück, schleuderte es, und wie er auf der einen und die Frau auf der anderen Seite kniete und das Blau zwischen ihnen wogte, schien da wirklich Wasser zu sein, und die Wellen gingen derart wild auf und nieder, als könnte kein Schiff sie befahren.

Neuerscheinung

Die Rückkehr des Lemming

Stefan Slupetzky

€ 10,30 · Rowohlt

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Eine Straßenbahn, ein ehemaliger Kriminalbeamter und zwei schräge Vögel: Der Lemming ist zurück.

Der junge Straßenbahnfahrer Theo Ptak ist jedenfalls bis über beide Ohren in eine Frau verliebt, die jeden Morgen in seinen Triebwagen steigt. Eines Tages muss er entsetzt mit ansehen, wie sie von zwei Männern entführt wird. Theo bittet den ehemaligen Kriminalbeamten Leopold Wallisch, auch Lemming genannt, um Hilfe.
Widerwillig macht sich der Lemming mit Theo auf die Suche nach den Kidnappern, und bald stoßen die beiden auf die erste Leiche, einen Reisejournalisten.
Was zwei seltsame Vögel namens Kaspar und Pannonia mit diesem Fall zu tun haben, liegt noch im Dunklen. Sie sitzen kurz nach dem 30-jährigen Krieg im Laderaum eines Ostindienseglers und fahren die afrikanische Küste entlang.

«Ein Buch, das man nicht weglegen kann. Bis zur letzten
Seite.»

Der Kurier über «Der Fall des Lemming»

Ein freundliches Grüß Gott hört Theo nie, ein Danke
schön nur selten. Wenn er in der Haltestelle fünf Sekunden
wartet, um noch einen rasch herbeilaufenden Fahrgast aufzunehmen,
kann es schon geschehen, dass ihm der solcherart
Begünstigte ein nettes Wort schenkt – aufgewogen allerdings
durch die Beschwerden anderer Passagiere, die das
Amen im Gebet des goldenen Wienerherzens bilden: «Stehen
kann ich zu Hause auch!», heißt es dann, oder: «Meiner
Seel, die Nächstenliebe!», oder auch: «Ey, Alter, bist du
Straßenbahn oder Sozialverein?»

Neuerscheinung

Der Weg des Bogens

Paulo Coelho

€ 18,50 · Diogenes

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Anspannen, innehalten, loslassen: Das ist der Weg des Bogens.

Dies lehrt der beste Bogenschütze des Landes seinen Schüler. »Dabei ist der Pfeil die Intention, der Bogen die Disziplin, und die Zielscheibe ist das Ziel. Es geht um Harmonie und die richtige Balance von Disziplin und Begeisterung. Wenn du nichts riskierst, wirst du nie wissen, was du das nächste Mal anders machen musst.« Ein Buch über Konzentration, Beharrlichkeit, Entscheidungsfreude und die notwendige Offenheit für neue Wege – im Bogenschießen ebenso wie im Beruf, in der Liebe und im Leben.

Tsetsuya ist der beste Bogenschütze des Landes in einem abgelegenen Tal in Japan. Als ein ehrgeiziger anderer Bogenschütze ihn aufspürt und sich mit ihm messen will, stellt er sich der Herausforderung. Doch seine Lehren gibt er nicht an ihn weiter, sondern an einen unerfahrenen Jungen in seinem Dorf.

"Die Menschen beurteilen andere immer nach sich selbst - und manchmal ist ihre Meinung von Vorurteilen und Ängsten geprägt."

Neuerscheinung

Die Geschichte der getrennten Wege

Elena Ferrante

€ 24,70 · Suhrkamp Verlag

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Band 3 der Neapolitanischen Saga.

Lila ist Mutter geworden und hat alles hin­geworfen, Elena ist nach Nord­italien gezogen, hat ein Buch ver­öffentlicht und schein­bar gewinnend ge­heiratet. Ganze Welten trennen die Freundinnen, doch gerade in diesen schwierigen Zeiten – es sind die politisch turbu­lenten Siebziger – sind sie für­ein­ander da, und die Nähe, die sie ver­bindet, scheint un­ver­brüch­lich. Würde da nur nicht die lang­jährige Konku­rrenz um einen bestimmten Mann immer deutlicher zutage treten …

Elena Ferrante hat einen Roman von drängender Intensität geschaffen, ein lebenspralles Sittengemälde Italiens und ein erzählerisches Meisterwerk, das bleiben wird.

Elena Ferrante erinnert uns daran, was es heißt, jemanden zu lieben.

The New York Times

Ein grandioses Zeitpanorama!

Neue Zürcher Zeitung

Kraftvoll und fesselnd, voller Aben­teuer und über­raschender Wendungen — eine un­vergessliche Ode an die Freundschaft.

Le Monde des Livres

Neuerscheinung

Der Tag, an dem mein Großvater ein Held war

Paulus Hochgatterer

€ 18,50 · Deuticke Verlag

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Paulus Hochgatterer erzählt davon, wie ein lange ver­schollenes Gemälde wieder auftaucht und wie ein einfacher Mann zum Helden werden kann. Er erzählt von Angst, von Sehnsucht und vom Alltag und von jenen Momenten, in denen Geschichte höchstpersönlich wird.

Er formuliert schlanke, ungemein anschauliche Sätze, deren Eigentliches zwischen den Zeilen steht. […] Überhaupt zählt die Präzision des Ausdrucks zu seinen hervorstechenden Qualitäten.

Ulrich Weinzierl, Die Welt

Neuerscheinung

Babylon

Yasmina Reza

€ 22,70 · Carl Hanser Verlag

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Ein Mord und seine Folgen:

Hinreißend komisch wie in ihrem Stück „Der Gott des Gemetzels“ und dabei tiefernst erzählt Yasmina Reza, was passiert, wenn das bürgerliche Alltagsleben aus den Fugen gerät. Eine literarische Meisterleistung.

Mich interessiert dieser Moment, wenn die Moral aufhört und die Nerven ins Spiel kommen. Ich glaube, dass wir ganz wesentlich von unseren Nerven geleitet werden … Und wenn Sie sich in die Logik von Krimi­nellen, von Mördern, hinein­versetzen, dann beginnen Sie auch, sie zu verstehen.

Yasmina Reza

Yasmina Reza ist Expertin für plötz­lich ausgesprochene Wahrheiten, für unkontrollierte Ausbrüche … Sie ist brillant darin, solche Momente der Wahrheit als komische zu be­schrei­ben, ohne ihren tief­schwarzen Grund aus dem Blick zu verlieren.

Julia Encke, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

Yasmina Reza hat die Kunst der Eskalation perfektioniert.

Maren Keller, Spiegel Online

Neuerscheinung

Bis an die Grenze

Dave Eggers

€ 23,70 · Kiepenheuer & Witsch

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Eine Mutter auf der Flucht – ein Roadtrip ans Ende der Zivilisation.

Josie weiß gerade nicht mehr weiter. Alleinerziehend mit zwei Kindern, ohne Einkommen, nachdem sie gerade ihre Zahnarztpraxis hat schließen müssen, versetzt ein Anruf ihres Exmannes sie in Panik. Spontan nimmt sie Reißaus, fliegt mit beiden Kindern nach Alaska, mietet ein Wohnmobil und versucht, sich in der Wildnis neu zu finden.

Dave Eggers' Porträt einer Frau, die hin- und hergerissen ist zwischen dem Wunsch nach Konformität und nach Freiheit, ist hochkomisch, wahrhaftig und ungemein aktuell.

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